Welttourismustag 2026: Fünf Gründe warum grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Neusiedler See so wichtig ist
Am 27. September wird jährlich der Welttourismustag begangen. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um auf den Kern unseres Netzwerks einzugehen. Denn rund um den Neusiedler See treffen viele Perspektiven und Angebote aufeinander. Und genau darin liegt eine große Chance für die Region – durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Das Tourismusnetzwerk „Peiso“ in der Region Fertő–Neusiedler See verfolgt das Ziel, österreichische und ungarische Betriebe miteinander zu vernetzen und gemeinsam die touristische Zukunft der Region zu gestalten. Warum diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit so wichtig ist, zeigen wir in fünf Punkten:
1. Aus einzelnen Angeboten wird eine gemeinsame Erlebnisregion
Die Region Neusiedler See lebt von ihrer Vielfalt. Im Netzwerk treffen unter anderem Hotels, Gastronomiebetriebe, Winzer, Kultur- und Freizeitangebote sowie Tourismusberater aufeinander. Durch die Zusammenarbeit können unterschiedliche Angebote miteinander verbunden werden. Auf diese Weise entstehen neue attraktive Erlebnisse mit Mehrwert für die Gäste, die dazu beitragen, dass Gäste länger in der Region bleiben.
2. Potenzial für das ganze Jahr schafft
Eine zentrale Herausforderung im Tourismus ist die Nutzung vorhandener Potenziale über Hauptsaisonen hinaus. Peiso möchte daher die gemeinsame Entwicklung von Produkten sowie den Austausch untereinander unterstützen, um so eine Erweiterung der Angebote über das ganze Jahr hinweg zu ermöglichen. Grenzüberschreitende Kooperation wird dadurch genutzt, um die Region touristisch breiter aufzustellen.
3. Neue Lösungen durch Wissensaustausch
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bedeutet nicht nur, gemeinsame Angebote zu vermarkten. Sie bringt auch Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln zusammen. Das ermöglicht den Austausch von Fachwissen und Informationen als wichtigen Bestandteil der Zusammenarbeit. Daraus können innovative Lösungen entstehen, die zur Wettbewerbsfähigkeit der Region beitragen.
4. Gemeinsam stärker sichtbar werden
Tourismus endet nicht an einer Staatsgrenze. Und auch die Wahrnehmung einer Region muss nicht dort enden. So können gemeinsame Marketinginitiativen und eine gemeinsame Online-Präsenz ermöglichen, die Reichweite und Bekanntheit der Angebote zu erhöhen.
5. Gemeinsame Lösungen sind für die Zukunft gefragt
Die Klimakrise, veränderte Erwartungen der Gäste und zunehmender ökonomischer Druck stellen den Tourismus aktuell vor neue Herausforderungen. Dafür braucht es kreative Lösungen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit schafft den Raum, solche Lösungen gemeinsam zu entwickeln, von innovativen Erlebnisangeboten über nachhaltige Mobilitätskonzepte bis hin zu grenzüberschreitenden Projekttagen.
Grenzen überwinden, Potenziale verbinden
Die Grundidee des Tourismusnetzwerkes „Peiso“ ist es daher, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Österreichische und ungarische Betriebe bringen im Netzwerk unterschiedliche Erfahrungen, Angebote und Perspektiven ein. So entstehen neue Möglichkeiten für Betriebe, ebenso wie für die gesamte Tourismusregion. Ganz nach dem Motto: „Ein See, zwei Länder, grenzenlose Erlebnisse.“

